Bernsteinbad - Seebad Loddin

Auf der Insel Usedom befindet sich zwischen Achterwasser und der Ostsee das Örtchen Loddin. Das Seebad Loddin gilt unter Urlaubern als Geheimtipp. Es gehören drei Ortsteile zum Seebad Loddin: Loddin selbst, Kölpinsee und Stubbenfelde. Hier kann man herrlich ruhigen Erholungsurlaub machen. Hinter Dünen versteckt, direkt am Ostseestrand liegt der Kölpinsee. Viele Wasservögel haben hier ihre Brutplätze gefunden.

Das Ostseebad Kölpinsee gehört zur Gemeinde Loddin. Mit seinem eigenen Bahnhof lädt der Ortsteil Kölpinsee jedes Jahr zahlreiche die Badegäste zum Verweilen ein.

See, Wald, Strand und das Meer bestimmen das wunderschöne Bild des Fischerdorfes Loddin direkt am Achterwasser. Viele Familien mit Kindern kommen immer wieder hierher, um Strandurlaub mit vielen Freizeitangeboten in schönen Wohnungen oder modernen Hotels zu erleben.

Es gibt einen Radweg, der direkt an der Küste entlang in Richtung Steilufer führt. Wunderschöne, naturbelassene Wanderwege, vorbei an Moor und Wiesen, lassen Ihren Urlaub zu einem einmaligen Erlebnis werden und laden Sie zum Spaziergang inmitten der Natur ein.

Im Gegensatz zu manch anderen Ostseebädern findet man in Loddin nicht so viel Neubebauung und kann eine noch ländliche Umgebung erleben. Es ist ein ursprüngliches Flair erhalten geblieben. Der Reiz dieser Idylle zieht seit Jahren die Besucher und Urlauber in das schöne Örtchen mit seinem weißen, breiten Sandstrand, der für die gesamte Region typisch ist.

Für Liebhaber des Campingurlaubs lädt in Stubbenfelde, versteckt hinter der Steilküste, ein schöner Campingplatz zum Verweilen ein.

In 2 Kurkliniken können Mütter und Kinder eine Mutter-Kind-Kur genießen und sich gleichermaßen erholen. Schöne Unterkünfte und ständig wachsende Freizeitangeboten lassen hier keine Langeweile aufkommen. Und ein Reiterhof bietet herrliche Kutschfahrten durch die Landschaft an.

Bernsteinbad - Ostseebad Koserow

Wer zum Streckelsberg fährt, der glaubt, auf dem Meeresboden die Umrisse eines Dorfes zu erkennen. Früher waren in der Ostsee große Klippen zu sehen. Für König Friedrich Wilhelm I. wurde über den Klippen eine Kanzel erbaut. Der Pfarrer Wilhelm Meinhold auf Usedom schrieb anhand alter Kirchenbücher den Roman "Die Bernsteinhexe". Dieser erschien 1843 und wurde der erfolgreichste Roman des 19. Jahrhunderts in Pommern. Er handelt von den Hexenprozessen im 17. Jahrhundert auf der Insel Usedom.

Man sagt noch heute, dass der berühmte Räuber Klaus Störtebeker sein Versteck auf dem Steckelsberg der Insel Usedom gehabt haben soll.

Koserow zeichnet sich besonders dadurch aus, dass man hier Ruhe und Natur sowie eine angenehme Abgeschiedenheit gegenüber anderen Usedomer Ostseebädern findet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden hier keine großzügigen Hotels errichtet, was dem Ort sehr zugute kommt. Urlauber, die einmal so richtig abschalten möchten, sind in Koserow genau richtig. Im Wald verbirgt sich ein Campingplatz und einige Ferienheime erinnern noch an die alten Zeiten. Im Herzen Koserows ein uriges, gemütliches Fischerdorf geblieben.

Mit der Wende wurden auch in Seebad Koserow neue Häuser errichtet. Es wurden viele Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Ferienhäuser und Ferienzimmer saniert und modernisiert. Es gab sehr große Zeltplätze auf der Insel Usedom, diese wurden völlig verändert. Durch Privatisierungen verminderte sich meist die Größe und es wurden moderne Sanitäranlagen gebaut.

Das Ostseebad Koserow ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Auf der ganzen Insel Usedom liegen die Steil- und Flachküste nirgendwo so dicht beieinander wie in Koserow. Man kann einen Kuraufenthalt, oder Wellness-Angebote in Anspruch nehmen und genießen.

Bernsteinbad - Seebad Zempin

„Ein bis in die 20er Jahre, am Achterwasser gelegenes, kleines Fischer- und Bauerndorf.“ – So beschrieb der älteste Chronist der Insel Usedom den Ort Zempin.

Zempin ist Usedoms kleinstes Seebad und dieser Ort ist erst relativ spät als Dorf und Ostseebad im Deutschen Bäderführer aufgeführt worden. Die drei so genannten Kaiserbäder Bansin, Ahlbeck und Heringsdorf sind ca. 16 km entfernt und Zinnowitz liegt 2 km westlich.

Während des Zweiten Weltkriegs diente Zempin als Wohnort der Waffenforscher der und deren Arbeiter. Nach dem Krieg wurden, wie in vielen Orten auf Usedom, Bungalowsiedlungen für die von der DDR-Gewerkschaft „organisierte Erholung“ gebaut.

Auf Usedom gilt Zempin eher als Ort der Ruhe, da nie große Anlagen oder Hotels errichtet wurden.

Nach der Wiedervereinigung erfolgte die Privatisierung vieler Ferienhäuser und Pensionen, so dass mittlerweile ein modernes Ambiente vorherrscht. Auf neu erschlossenem Bauland sind in der Nähe des Achterwasserhafens schöne, moderne Ferienwohnungen errichtet worden.

2005 schlossen sich die Seebäder Zempin, Koserow, Loddin und Ückeritz zu dem Vereinsbund „Usedomer Bernsteinbäder“ zusammen. Dies geschah, um sich unter einheitlichem Namen als Bäderorte auf der Insel Usedom bewerben zu können.

Zempin kann man an seinen noch heute existierenden, kleinen schilfbedeckten Fischerhäuschen erkennen und so den ursprünglichen Charakter des Ortes erahnen. Als Sehenswürdigkeiten im Ort Zempin gelten zum Beispiel: 50 Reetdachhäuser, verteilt in den Dorfstraßen. Auf dem Weg zum Strand, in den Dünen, existieren noch einige Zempiner Salzhütten, in denen früher Salz gelagert wurde. Selbst eine ca. 350 Jahre alte große Eiche am Anglerhafen des Achterwassers lockt viele Besucher an.