Bernsteinbad - Ostseebad Koserow

Wer zum Streckelsberg fährt, der glaubt, auf dem Meeresboden die Umrisse eines Dorfes zu erkennen. Früher waren in der Ostsee große Klippen zu sehen. Für König Friedrich Wilhelm I. wurde über den Klippen eine Kanzel erbaut. Der Pfarrer Wilhelm Meinhold auf Usedom schrieb anhand alter Kirchenbücher den Roman "Die Bernsteinhexe". Dieser erschien 1843 und wurde der erfolgreichste Roman des 19. Jahrhunderts in Pommern. Er handelt von den Hexenprozessen im 17. Jahrhundert auf der Insel Usedom.

Man sagt noch heute, dass der berühmte Räuber Klaus Störtebeker sein Versteck auf dem Steckelsberg der Insel Usedom gehabt haben soll.

Koserow zeichnet sich besonders dadurch aus, dass man hier Ruhe und Natur sowie eine angenehme Abgeschiedenheit gegenüber anderen Usedomer Ostseebädern findet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden hier keine großzügigen Hotels errichtet, was dem Ort sehr zugute kommt. Urlauber, die einmal so richtig abschalten möchten, sind in Koserow genau richtig. Im Wald verbirgt sich ein Campingplatz und einige Ferienheime erinnern noch an die alten Zeiten. Im Herzen Koserows ein uriges, gemütliches Fischerdorf geblieben.

Mit der Wende wurden auch in Seebad Koserow neue Häuser errichtet. Es wurden viele Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen, Ferienhäuser und Ferienzimmer saniert und modernisiert. Es gab sehr große Zeltplätze auf der Insel Usedom, diese wurden völlig verändert. Durch Privatisierungen verminderte sich meist die Größe und es wurden moderne Sanitäranlagen gebaut.

Das Ostseebad Koserow ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Auf der ganzen Insel Usedom liegen die Steil- und Flachküste nirgendwo so dicht beieinander wie in Koserow. Man kann einen Kuraufenthalt, oder Wellness-Angebote in Anspruch nehmen und genießen.