Kaiserbad - Seebad Heringsdorf
Heringsdorf ist ein Ostseebad der höheren Kategorie, aber auch Reiseziel für Badetouristen oder Sonnenhungrige. Ein umfangreiches Kultur- und Sportangebot deckt gehobenen Anspruch und Abwechslung gleichermaßen.
Das Seebad Heringsdorf ist der größte Ort auf Usedom und nach Swinemünde das älteste Seebad. Heringsdorf hat 4.000 Einwohner. Gegründet wurde Heringsdorf 1819 als Fischersiedlung, daher stammt der Name. Im Jahre 1825 begann schon der Badebetrieb, die offizielle Anerkennung als Seebad Heringsdorf folgte 1879.
Die Berliner Bankiersfamilie Delbrück soll größtenteils an der Entstehung beteiligt gewesen sein. 1872 wurde eine Aktiengesellschaft in Heringsdorf gegründet und ab1920 kam die Entwicklung zum Bäderstandort immer mehr in Gang. Neue, luxuriöse Häuser im Stil der Bäderarchitektur wurden errichtet. Es sind sehr viele dieser historischen Bauten als Pensionen, Villen und Hotels bis zum heutigen Tage erhalten.
1995 wurde die bekannte Seebrücke Heringsdorfs eingeweiht. Diese ist mit über 500 Meter die längste Seebrücke Deutschlands. In den Bauten der Brücke befinden sich Gaststätten, Geschäfte, ein Kino, ein Muschelmuseum, ein Wachsfigurenkabinett.
Ferienwohnungen kann man in der Nähe mieten. Schiffsausflüge in die benachbarten Seebäder und nach Polen erfreuen sich immer mehr der Beliebtheit der Urlauber. Das einzigartige Muschelmuseum lädt zum Besuch, es können Tausende Muschelsorten bestaunt werden, außerdem kann Schmuck aus Koralle oder Bernstein erworben werden.
Die längste Strandpromenade Europas verbindet Heringsdorf mit den Nachbarorten Ahlbeck und Bansin. Heringsdorf fungiert als Kurbad, das Klima und eine spezielle Solebehandlung verhilft Lungenkranken zur Linderung. Der Sandstrand und das saubere Wasser bescheren dem beliebten Ort viele Besucher. In einigen sonnigen Monaten ist durch die große Besucherzahl der Strand manchmal sehr gut besucht.
